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Pressemitteilung


Fahrplanwechsel beim 3er-Ringzug

Ringzug-Fahrplan mit kleinen Anpassungen [mehr lesen...]

Der Fahrplanwechsel beim Ringzug findet jährlich mit dem bundesweiten Fahrplanwechsel am 2. Dezember-Wochenende statt. Die diesjährig geringfügigen Änderungen der Fahrzeiten gelten ab dem 09. Dezember 2018.

 

Der neue Ringzug-Fahrplan liegt demnächst in den Geschäftsstellen der Verkehrsverbünde Schwarzwald-Baar (VSB), Rottweil (VVR) und Tuttlingen (TUTicket), an den Bahnhöfen sowie in den drei Landratsämtern und bei allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen entlang der Ringzugstrecken zur kostenlosen Mitnahme bereit. Der Jahresfahrplan 2019 behält das bewährte Design „2 in 1“ bei, so dass im Fahrplanheft beide Teilstrecken des Ringzugs enthalten sind. Nach den umfangreichen Fahrplanänderungen im Dezember des Vorjahres bleibt das neue Fahrplanangebot des Ringzuges im Wesentlichen unverändert. Die wichtigsten Änderungen erfolgen hier im Überblick.

 

Der um 7:42 Uhr aus Stuttgart in Rottweil eintreffende erste InterCity-Zug hat jetzt montags bis freitags um 7:47 Uhr einen Ringzuganschluss nach Villingen - Donaueschingen – Bräunlingen. Auch in der Gegenrichtung kommt es zu einer zusätzlichen Fahrt. Der Zug um 6:43 Uhr ab Bräunlingen wird über Trossingen hinaus bis Rottweil (an 7:49 Uhr) verlängert. Dadurch besteht Anschluss an den Zug um 8:02 Uhr ab Rottweil in Richtung Stuttgart.

 

Es gibt einen zusätzlichen Zug auf der Gäubahn an Samstagen. Es besteht
eine Möglichkeit mit dem aus Richtung Bräunlingen kommenden Zug
(Villingen ab 21:39 Uhr) noch bis Stuttgart (an 23:55 Uhr) zu fahren.

 

Die aktuellen Streckenverbindungen mit den jeweils gültigen Fahrzeiten sind auch jederzeit im Internet mithilfe der elektronischen Fahrplanauskunft abrufbar. Über www.Ringzug.de sind Auskünfte über das Stichwort „Fahrplan“ schnell verfügbar und bieten zu den gewünschten Start- und Zielorten tagesaktuell passende Reisezeiten an.

Der bwtarif startet zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018

Der neue landesweite Nahverkehrstarif ermöglicht preiswertes und unkompliziertes Reisen mit nur einem Ticket in ganz Baden-Württemberg [mehr lesen...]

Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 tritt der neue bwtarif in Kraft. Er ergänzt die bestehenden Verbundtarife, macht Fahrten über Verbundgrenzen hinweg einfacher und günstiger und stärkt so die Attraktivität des ÖPNV in Baden-Württemberg. Bei einer Landespressekonferenz am Donnerstag (22. November) in Stuttgart stellte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL die wesentlichen Merkmale des bwtarif vor. Auf dem Podium wurde er begleitet von Thomas Balser, Geschäftsführer der Baden-Württemberg GmbH, und Horst Windeisen, Geschäftsführer der Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft, als ein Vertreter der Gesellschafter der BW-Tarif GmbH.

Ein Ziel, ein Ticket. Landesweit
Der bwtarif ist ein landesweiter Nahverkehrstarif, der die Nutzung von Bahnen und Bussen innerhalb Baden-Württembergs über alle 22 Verkehrsverbünde hinweg mit nur einem einzigen Ticket möglich macht. Er gilt auf verbundübergreifenden Fahrten in allen Nahverkehrszügen (einschließlich S-Bahnen) und Regiobussen. Unter dem Motto „Ein Ziel, ein Ticket. Landesweit“ ist beim bwtarif die Nutzung von Stadt- und Straßenbahnen sowie Bussen am Start und Zielort gleich miteingeschlossen. Wo früher also bis zu drei Fahrscheine nötig waren – ein Verbundfahrausweis für den Weg vom Startpunkt der Fahrt bis zum Bahnhof, ein Ticket für die Bahnfahrt und ein weiterer Verbundfahrausweis für die Fahrt vom Ausstiegsbahnhof zum Ziel –, reicht künftig ein einziges Ticket des bwtarif.

„Der bwtarif macht landesweites Fahren mit dem ÖPNV in Baden-Württemberg so günstig und so einfach wie nie“, freute sich Verkehrsminister Winfried Hermann. „Wir wollen mit dem neuen Angebot noch mehr Menschen dafür gewinnen, auf die klimaschonenden Verkehrsmittel Busse und Bahnen umzusteigen. Daher hat die Landesregierung finanzielle Mittel bereitgestellt, um die Preise für die Einzelfahrscheine des bwtarif zu senken und dadurch attraktiver zu machen. Parallel dazu bauen wir auch das regionale ÖPNV-Angebot auf Schiene und Straße weiterhin konsequent aus. Ich freue mich, dass mit dem bwtarif nun ein weiterer wichtiger Baustein einer erfolgreichen ökologischen Verkehrswende in Baden-Württemberg verwirklicht wird.“

Stufenweise Einführung
Der neue Tarif wird in mehreren Stufen eingeführt: Ab dem 9. Dezember 2018 sind Einzelfahrscheine und Tageskarten an den Automaten und Verkaufsstellen der Eisenbahnunternehmen an den Bahnhöfen sowie als E-Ticket erhältlich. Die beliebten Angebote Baden-Württemberg-Ticket, MetropolTagesTicket (Region Stuttgart), RegioX-Ticket (Region Karlsruhe), Kulturbahn-Ticket und StudiSparTicket werden zum Tarifstart als Tageskarten in den bwtarif überführt und sind weiterhin an den gewohnten Verkaufsstellen erhältlich.

Im Rahmen der Weiterentwicklung des Tarifs bis 2021 ist geplant, auch Zeitkarten für verbundübergreifende Fahrten (z. B. Monatskarten) in den bwtarif einzubeziehen. Außerdem sollen die Einzelfahrscheine des bwtarif dann auch im Bereich der Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg angeboten werden.

Transparente Struktur und Preisobergrenze
Thomas Balser, Geschäftsführer der Baden-Württemberg-Tarif GmbH (BW-Tarif GmbH), sagte: „Mit der Einführung des bwtarif gilt für Fahrten im ÖPNV in Baden-Württemberg künftig ein einfaches Prinzip: Bei Fahrten innerhalb eines Verbunds gilt der jeweilige Verbundtarif, bei Fahrten über einen Verbund hinaus der bwtarif. Die Preise der Einzelfahrscheine des bwtarif sind dabei nach der zurückgelegten Entfernung gestaffelt und durch eine Preisobergrenze gedeckelt: nach der aktuellen Preistabelle wird eine einzelne Fahrt in der 2. Klasse nie teurer sein als 29,80 EUR. Für Inhaberinnen und Inhaber einer BahnCard 25 bzw. 50 der Deutschen Bahn wird es sogar noch günstiger, denn deren Rabatte gelten auch beim bwtarif.“


Gründliche Vorbereitung
Verantwortlich für den neuen Tarif ist die BW-Tarif GmbH, die von den Eisenbahnverkehrsunternehmen im baden-württembergischen Regionalverkehr sowie den beiden Aufgabenträgern Land Baden-Württemberg und Verband Region Stuttgart (VRS) als Gesellschafter getragen wird. Dem Tarifstart vorausgegangen war ein umfangreicher Beteiligungs- und Konzeptionsprozess, der neben den Gesellschaftern der GmbH auch die 22 Verkehrsverbünde, Verbände und weitere Fachakteure umfasste.

Horst Windeisen, Geschäftsführer der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) und Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der BW-Tarif GmbH, ergänzte: „Der bwtarif ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich frühzeitige Einbeziehung auszahlt: in einem mehrjährigen Beteiligungs- und Verhandlungsverfahren auf Initiative der Landesregierung ist es gelungen, ein für die Fahrgäste sehr attraktives neues landesweites Tarifangebot zu entwickeln. Daher begrüße ich es sehr, dass die BW-Tarif GmbH auch im Rahmen der Weiterentwicklung des bwtarif wieder auf ein solches umfassendes Beteiligungsverfahren setzt. Den erfolgreichen Auftakt hierfür bildete das 1. Fachforum zur Stufe 2 des neuen Tarifs, an dem im Oktober mehr als 100 Fachvertreterinnen und -vertreter der ÖPNV-Branche teilgenommen haben.“

Mehr Informationen zum bwtarif finden Sie online unter www.bwtarif.de.

Pressekontakt Baden-Württemberg-Tarif GmbH
Lydia Tolksdorf
Tel: (0711) 7811 7215
E-Mail: Lydia.Tolksdorf@bwtarif.de

Fahrplanwechsel am Sonntag, den 09.12.2018 – neuer Kreisfahrplan (Druckversion) ab 19.12.2018 erhältlich

Schwarzwald-Baar-Kreis() Die Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Schwarzwald-Baar (VSB) und das Landratsamt veröffentlichen zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2018 den neuen Kreisfahrplan 2019. Ab 19. Dezember ist der neue Kreisfahrplan bei allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, dem Landratsamt, beim KundenCenter des Verkehrsverbunds und an den Bahnhöfen kostenlos erhältlich. [Weiterlesen...]

Schwarzwald-Baar-Kreis() Die Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes Schwarzwald-Baar (VSB) und das Landratsamt veröffentlichen zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2018 den neuen Kreisfahrplan 2019. Ab 19. Dezember ist der neue Kreisfahrplan bei allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, dem Landratsamt, beim KundenCenter des Verkehrsverbunds und an den Bahnhöfen kostenlos erhältlich.

 

Im neuen Kreisfahrplan 2019 für den Schwarzwald-Baar-Kreis ist das gesamte öffentliche Verkehrsangebot von Bus und Bahn in übersichtlicher Form zusammengefasst. Teilweise wurden auch über den Landkreis hinausgehende Verbindungen abgedruckt. Neben den Fahrplänen aller Bus- und Schienenstrecken sowie den Tarifinformationen sind auch Übersichtspläne der Busbahnhöfe Bad Dürrheim, Donaueschingen, Königsfeld, Villingen, Schwenningen sowie des Bahnhofs Schwenningen enthalten. Wie in jedem Jahr musste bei den Fahrplänen verschiedene Anpassungen vorgenommen werden, um die Umsteigebeziehungen und Anschlüsse sicherzustellen.

 

Alle Fahrplandaten des Kreisfahrplans sind aktuell in der elektronischen Fahrplanauskunft des Landes (www.efa-bw.de) sowie bei der Deutschen Bahn (www.bahn.de) eingestellt. Da der Kreisfahrplan erst ab 17.12.2018 erhältlich ist, können Sie sich gerne beim KundenCenter des VSB beraten lassen. Ebenso können alle Fahrplantabellen in der jeweils aktuellen Version auf der Homepage des Verkehrsverbundes VSB (www.v-s-b.de) abgerufen werden.

 

Mit Veröffentlichung des Kreisfahrplanes sind die besonders nachgefragten Linien auch als praktische Faltfahrpläne für die Buslinien 1 bis 13, 36 bis 40, 61, 80, 81, 7265, 7275 und 7280 verfügbar.

 

Diese Faltfahrpläne sind erhältlich:

- im KundenCenter des VSB in Villingen -  Bahnhofstraße 5 

- Villingen Bürgerservice - Altes Rathaus - Münsterplatz

- Schwenningen Bürgerservice - Marktlatz 1

 

Öffnungszeiten Bürgerservice:

Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch  8.00 bis 18.00 Uhr
Freitag  8.00 bis 12.00 Uhr

 

Für weitere Informationen zu Fahrplänen, Fahrkarten und Tarifen steht das Team des VSB-KundenCenters von Montag bis Freitag von 08:30 bis 17:00 Uhr im Bahnhofsgebäude in VS-Villingen zur Verfügung. Das KundenCenter ist telefonisch unter der Nummer 07721 / 40 70 76 6 und per Mail unter kundencenter@v-s-b.de erreichbar.

VSB: Personenverkehr mit Bussen und Bahnen. [ mehr lesen ]

Personenverkehr mit Bussen und Bahnen
im VSB immer beliebter.

Villingen-Schwenningen. Der Linienverkehr im Verkehrsverbund Schwarzwald (VSB)  wird immer beliebter.  In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Fahrgäste im 1025 Quadratkilometer großen Verkehrsverbund Schwarzwald um bis zu das Doppelte angewachsen. Das zeigen aktuelle Zahlen, die der VSB jetzt vorlegt. So stieg die Zahl der Fahrgäste im Jahr 2017 auf knapp 11 Millionen an – ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.  „Besonders erfreulich ist die Ausbreitung unseres Angebots im ländlichen Raum“, erläutert VSB-Geschäftsführer Mickaél Pandion.
 
Großer Beliebtheit erfreuen sich etwa die  Linien 80 und 81 zwischen Villingen, Pfaffenweiler, Herzogenweiler  und Tannheim. Dort verkehren heute doppelt so viele Busse wie noch vor zehn Jahren. Von 3.111 Busstunden 1998 sind es heute 6.749 Busstunden – ein Plus von 200,1 Prozent. Ohne den Rufbus (2.587 Stunden) ergibt sich ein Mehr von 117 Stunden an Fahrleistung.    

Auch die Linie 61 nach Vöhrenbach bestätigt den positiven Trend. Der ländliche Raum ist damit viel besser an die urbanen Zentren angebunden als noch ein Jahrzehnt zuvor.  Verkehrten auf der Linie im Jahr 1998 noch 3.460 Stunden ein Bus, so fahren die Busse ein Jahrzehnt später bereits 4.298 Stunden (davon 1.727 Stunden mit dem Rufbus). Zum Vergleich: das Angebot von DB Regio wuchs im Vergleichszeitraum um 20,6 Prozent von 105.877 Zughalten auf 127.671 Zughalte an.

Im Stadtverkehr von Villingen-Schwenningen vergrößerte der VSB die Fahrleistung seit 1998 um 44,2 Prozent auf 63.161 Busstunden. Mit den seit 2013 erfolgreich eingerichteten Rufbussen sind es sogar 72,3 Prozent. Vor zehn Jahren betrug die Fahrleistung noch 43.798 Stunden.

„Wir werden unser Angebot gerade im ländlichen Raum weiterhin konsequent und mit Augenmaß ausbauen“, kündigt VSB-Geschäftsführer Pandion an. Der VSB bedient in seinem Tarifgebiet, das deckungsgleich mit dem Schwarzwald-Baar-Kreis ist, in Zusammenarbeit mit 13 Verkehrsunternehmen  tagtäglich 80 Buslinien und stellt den Bedarf an Öffentlichem Personennahverkehr von 210.000 Menschen sicher.

Die  erfreuliche Steigerung der Fahrgastzahlen auf 10.960.435 im Jahr 2017 (plus 1,9 Prozent gegenüber 2016) bestätigen laut Geschäftsführer Pandion auch den bundesweiten Trend zu einer breiteren Nutzung des Nahverkehrs. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, im VSB noch stärker als die Branche zu wachsen“, sagte Pandion. Deutschlandweit beförderten die Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Jahr 2017 laut Statistischem Bundesamt über 11,3 Milliarden Fahrgäste und damit 1,1 Prozent mehr als 2016. Der weiterhin mit Abstand größter Anbieter blieb der  von 5,3 Milliarden Menschen genutzte Busverkehr (plus 0,1 Prozent), gefolgt vom Bahnverkehr mit insgesamt 2,7 Milliarden Fahrgästen (plus 2,4 Prozent).