22.04.2021 Bundesregelung: ÖPNV-Nutzung nur noch mit einer Atemschutzmaske FFP 2 (oder vergleichbar). Änderung des Infektionsschutzgesetzes tritt zum 23.04.2021 in Kraft: Auswirkungen auf den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) >> weiterlesen

Fahrgäste sind zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) verpflichtet.

Der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar weist drauf hin, dass bei einer Inzidenz-Überschreitung (an drei aufeinander folgenden Tagen) von 100 im Landkreis Schwarzwald-Baar – nun, wie bundesweit einheitlich, für alle Fahrgäste in den Bussen und Bahnen sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung „die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar)“ gilt (IFSG § 28b Abs. 1 Nr. 9).

Eine der FFP2-Maske vergleichbare Schutzwirkung erfüllen nur noch die Masken mit den Standards KN95 bzw. N95.
Das Tragen einer medizinischen Maske (blaue OP-Maske) ist nur bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 erlaubt.

Auch im Falle einer Befreiung von der Tragepflicht einer Atemschutzmaske FFP2, KN95 oder N95 (durch ein ärztliches Attest)
sollte eine blaue OP-Maske getragen werden. Es sei denn, das ärztliche Attest schließt die blaue OP-Maske mit ein.

Ausnahmen (IFSG § 28b Abs. 9): Die Verpflichtung zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) gilt nicht für

— Kinder „die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,,

— gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren sowie ihre Begleitpersonen

Im Vergleich zu den bisherigen Regelungen (der Bundesländer), die das Tragen von mindestens einer medizinischen blauen OP-Maske vorgeschrieben hat, kann diese Regelung zu Konflikten mit Fahrgästen führen, daher empfiehlt der VSB im Fall einer Ausnahme zum freiwilligen Tragen zumindest einer blauen OP-Maske.